Glossar
Fahren Sie mit der Maus über den Begriff oder klicken Sie, um die Beschreibung in einem neuen Browserfenster zu bekommen.George R. Bach und Herb Goldberg: „Keine Angst vor Aggression. Die Kunst der Selbstbehauptung.“ Fischer, 18. Auflage 2007.
Diese Buch hat in den Vereinigten Staaten Dutzende Auflagen gesehen und bei uns also auch schon 18. Es ist zu Recht ein Klassiker geworden.
Bach und Goldberg räumen mit dem Mythos auf, Aggression sei „böse“. Sie charakterisieren stattdessen unsere Gesellschaft als eine, die voller Gewalt ist und voller Verleugnung der Gewalt. Und daß dieses Schweigen die Gewalt nicht verhindert, sondern nur schlimmer und tückischer macht.
Sie zeigen, daß Aggression unser natürliches Lebenselement ist. Aggression ist nicht Gewalt, sondern daß wir auch mal die Zähne zu zeigen, wenn wir für unsere Bedürfnisse einstehen wollen. Verbietet man uns das, werden wir krank. Auch alle Dinge, wo man sich Ziele setzt und erreicht, haben mit Aggression, in einem konstruktiven Sinne, zu tun. Denn Aggression liefert uns die Energie dafür. Nirgends wahrer ist das z.B. in der Liebe. Liebe und Sex sind Konfliktfelder. Was sich liebt, das streitet sich auch und Blümchensex ist öde.
Gut, die psychologische Denkweise im Hintergrund ist die der siebziger Jahre. Nicht mehr so ganz aktuell. Aber, und darin ist dieses Buch einzigartig: es benennt verschiedene Möglichkeiten verhohlener zwischenmenschlicher Aggression und (jetzt kommt‘s): wie man sich dagegen zur Wehr setzt!
Und das ist einzigartig.